Minimalism

Welche Geschenke sind eigentlich erlaubt?

Geschenke für Minimalisten

11. November 2016 in meiner Wohnung in Eimsbüttel. Meine Mutter ist zu Besuch und weckt mich mit Geburtstagsküsschen und einem kleinen Berg Geschenken, den ihr die ganze Familie zu meinem 25. mitgegeben hat. Ich packe mehrere erfüllte Wünsche von meiner Liste aus. Später tapse ich frisch geduscht in die Küche, ein gemeinsames Frühstück vorbereiten, bevor ich zur Arbeit muss. Dort dann die Überraschung: 3 kleine Päckchen von meiner Mitbewohnerin, sorgsam auf unserem wackeligen Küchentisch aufgereiht. Gefüllt mit Bio-Süßigkeiten. Ich blinzle ein paar Tränen weg. Meine Mitbewohnerin, die zu dem Zeitpunkt erst ein paar Wochen bei mir wohnt, ist selbst so gar nicht öko. Wir haben, vielleicht gerade deshalb, nie über das Thema geredet. Sie hat einfach nur meine Hälfte des Kühlschrankes beobachtet und dann das Netteste getan, was man beim Schenken tun kann.

Sabine, was kann man dir jetzt noch schenken?

Innerhalb der Familie werden Geschenke bei uns recht pragmatisch angegangen, vor allem, wenn es darum geht, dass die Eltern und Großeltern die „Kinder“ beschenken. Wir werden ein paar Wochen vor dem Geburtstag und vor Weihnachten nach einer Wunschliste gefragt, und wenn wir uns etwas Größeres wünschen, auf das wir sparen wollen, gibt es dafür einen Zuschuss. Vielleicht ist das nicht die kreativste Art, zu schenken, aber ich bin immer wieder froh darüber. Zu erraten, was ich gut finde, war noch nie einfach. Und besonders als Studentin war ich über Geld, das ich selbst investieren konnte, oft glücklicher als über etwas, für das sich der Schenkende zwar das Hirn zermartert hat, das ich aber gar nicht wirklich brauchte oder wollte.

Mit meinen Freundinnen und Freunden ist es anders. Geld schieben wir nur zu besonderen Anlässen oder in mittelschweren Armutssituationen (aka Studentenleben) hin und her. Nach Wünschen gefragt wird auch eher selten, normalerweise denkt sich jeder etwas Nettes für den anderen aus. Dieses Jahr, es war ein paar Tage vor meinem Geburtstag, schlich sich bei mir ein Gedanke ein: Was, wenn ich unnützes Zeug bekomme? Sofort fühlte ich mich egoistisch und dumm. Überhaupt mit Geschenken zu rechnen ist die eine Sache. Ansprüche an sie zu stellen nochmal eine ganz andere. Und dennoch – ich habe meinen persönlichen Besitz so bewusst dezimiert, dass Geschenke, die ich aus Anstand behielte, mich irgendwie zwicken würden.

Alle meine Freunde haben mir das Gegenteil bewiesen. Ausnahmslos. Auch und besonders die, die ich seit Monaten nicht gesehen habe. Niemandem ist entgangen, dass ich anders konsumiere als noch vor ein paar Jahren, und jeder hat sich darüber Gedanken gemacht. Eine Freundin sogar so sehr, dass ich mich ein wenig schlecht fühlte, als ich ihren Brief las. „Alles schien irgendwie nutzlos oder schlicht und ergreifend nicht notwendig. Was schenkt man jemandem, der sich dafür entschieden hat, alles nur auf das Nötigste zu reduzieren? Jedes Geschenk schien mir wie ein Luxusartikel, den die Welt nicht braucht.“ Wie schwierig Geschenke für Minimalisten sind, hatte ich mir bis dahin nicht bewusst gemacht. Ich wollte nie, dass mir eine Freude machen zu wollen, für meine Freunde zu einer unangenehmen Gewissensfrage wird.

Geschenke für Minimalisten

An meinem Geburtstag und in den darauffolgenden Tagen packte ich verschiedenes praktisches Werkzeug wie Küchenmesser und ein Kameraobjektiv, vor allem aber besondere Lebensmittel aus. Verbrauchs- und Gebrauchsgegenstände – die perfekten Geschenke für Minimalisten, das hatten alle ganz ohne mein Zutun erkannt. Und es war nicht nur irgendwelches Essen. Es waren Sachen, von denen sie wussten, dass ich sie liebe, oder solche, von denen sie vermuteten, dass ich angesichts meiner jüngsten Entwicklung neugierig auf sie war. Mein Schrank in der Küche ist noch immer voll mit Sachen von Reishunger und Veganz, ich genieße Tag für Tag meinen Foodist Adventskalender und in meinem Badezimmerkorb gibt es jetzt einen neuen Naturkosmetikvorrat. Die Message meiner Freunde war klar und deutlich: Wir haben uns Gedanken gemacht. Das machen sie natürlich jedes Jahr. Aber dieses Jahr war etwas anders – auf meiner und deshalb auch auf ihrer Seite.

Gibt es Sachen, die du als Minimalistin nicht verschenken würdest?

Geschenke für Minimalisten sind eine Herausforderung. Aber wie ist es eigentlich, als Minimalist etwas zu verschenken? Besonders seit meiner Entscheidung, nur noch fair produzierte Mode zu kaufen, gibt es viele Läden, die ich selbst gar nicht mehr betrete. Im August kam es so zur ersten Gewissensfrage: Meine Schwester hatte Geburtstag und ich wusste einfach nicht, was ich ihr schenken sollte.

Dank der Familienregel und meiner Unwissenheit stellte ich ihr also die Frage: Was wünschst du dir? Die Antwort: Eine Kette oder eine Handtasche. Ich wusste nicht, welche Kette ihr gefallen würde, und eine Tasche von einer Fairtrade Marke lag ganz einfach über dem Budget. Sollte ich nun zu H&M gehen und für jemand anderen das tun, was ich mich selbst zu tun weigere? Ich entschied mich, sie selbst entscheiden zu lassen. An ihrem Geburtstag gingen wir zusammen einkaufen. Und am Ende gefiel ihr eine Halskette, die sie bei Vunderland fand, einem fairen und veganen Concept Store in der Marktstraße. Den Store hatte natürlich ich ihr gezeigt, weil ich wusste, dass es dort auch Schmuck gibt. Aber hätte ich ihr auch die Tasche von Accessorize gekauft, die sie am Vortag angeschaut hatte? Absolut.

Ich weiß, wie es ist, wenn beim Schenken auf Prinzipien herumgeritten wird. Seit ich mich erinnern kann, wollte mein Opa väterlicherseits uns immer „etwas Sinnvolles“ schenken. Dass die Diddl Maus oder das Puppenhaus nicht dazu zählten, muss ich nicht erwähnen. Das einzig wirklich Spaßige, was ich mir von ihm wünschen konnte, waren Farben, Leinwände, Blöcke und Stifte – er malt selbst auch. Ansonsten gab es Lernspiele, Kleidung, Bücher. Ich fand seine Geschenke nie furchtbar, aber sie konnten selten mit den anderen mithalten. Sie waren okay. Und okay reicht mir nicht, wenn ich jemandem etwas schenke. Ein Geschenk muss für mich mehr sein als nützlich. Es soll dem anderen sagen: Ich habe an dich gedacht. Du bist mir wichtig. Und in diesem „du“ sind auch deine Wünsche enthalten, egal, ob diese Wünsche meine eigene Einstellung widerspiegeln. Ich will so schenken, wie meine Freunde mich dieses Jahr beschenkt haben.

Welche Rolle spielt dein Minimalismus beim Schenken?

Grundsätzlich mache ich es so: Wenn ich das Geschenk selbst aussuche, schaue ich instinktiv zuerst bei meinen neuen, fairen Marken oder überlege mir Aufmerksamkeiten, die erst gar kein Konfliktpotential für mich haben. Ich denke zuerst über Erlebnisgeschenke nach, Selbstgemachtes, Bücher, Fresspakete und Co. Wenn derjenige offen gegenüber meiner Konsumhaltung ist und ich ein faires Produkt finde, das ihm gefallen würde, schenke ich auch gerne so etwas. Mal zum kostenlosen Ausprobieren. Wenn ich aber weiß, dass meine Freundin sehr viel mehr Spaß an dem unfassbar weichen Kosmetikpinsel von Douglas haben wird als an einem Paar Fairtrade Handschuhen – warum sollte ich das ignorieren?

Eines ist mir als Minimalistin besonders wichtig: Ich will nichts schenken, das am Ende in der Ecke liegt. Denn das braucht niemand. Wenn mir also einfach kein cooles Erlebnisgeschenk einfällt und ich auch nicht weiß, was meine Freundin sonst gern hätte, dann frage ich. Es fühlt sich im ersten Moment immer ein bisschen blöd an – müsste man nicht wissen, was ein Freund gerne hat? -, aber ich weiß, dass ich selbst schon oft genug dankbar für die Frage war. Nicht nach einem Wunsch zu fragen, nur um mich als gute Freundin bestätigt zu fühlen, fände ich genauso unpassend, wie nur das zu schenken, das meinen Prinzipien entspricht. Beim Schenken geht es nun einmal nicht um mein Gewissen oder mein Ego. Es geht einzig und allein um den Beschenkten.

Gute Geschenke brauchen Vorbereitung und Bedenkzeit. Man muss dem anderen das ganze Jahr über zuhören, um spontan auf eine gute Idee zu kommen. Und diese gute Idee kann oft meine und seine Einstellung vereinen, denn in einer guten Freundschaft lernt man schließlich auch voneinander. Ein Geschenk muss dieses Ideal aber nicht immer erfüllen. Ich inspiriere gerne und zeige gerne Alternativen zum Bisherigen auf, wenn es passt. Aber ich habe keinen Erziehungsauftrag für mein gesamtes Umfeld. Geschenke sind kein Instrument, mit dem ich ein Mal jährlich meine Weltanschauung durchdrücke. Sie sind das, was dem anderen eine Freude macht. Und nur das.

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19 Comments

  • Reply
    Julia
    12.12.16 at 14:23

    Hallo Sabine,
    ich lese deine Artikel immer wieder gerne, weil sie so reflektiert sind und ich mich oft darin wiederfinde. So auch hier wieder.
    Ich würde mich nicht als Minimalistin bezeichnen, aber als jemanden, der langsam damit anfängt, sich mit seinen Besitztümern auseinanderzusetzen. Deshalb war es auch für mich sehr schwer Wünsche für dieses Jahr zu formulieren, die auch wirklich sinnvoll waren und die nicht einfach nur herumstehen. Bei uns wird es glücklicherweise auch so gehandhabt wie in deiner Familie, es gibt immer Wunschlisten. Etwas schade, weil man mich nicht überraschen kann (meine Eltern sind da auch nicht sehr kreativ :D), aber immerhin vermeidet man so den Kauf von unnützen Dingen.
    Schwer zu beschenken ist übrigens auch mein Freund. Nicht weil er aus Überzeugung minimalistisch lebt, sondern weil er das ganz unbewusst tut, bei Einkäufen immer sehr pragmatisch vorgeht und nicht einmal ein T-Shirt einfach kauft weil es ihm gefällt, sondern nur wenn er es wirklich braucht. Dazu die Tatsache, dass er wenig Hobbies hat, zu denen man ihn beschenken kann, macht es mir echt nicht leicht, was zu finden, was dann nicht nur ungeliebt in der Ecke liegt. Gemeinsame Aktivitäten verschenke ich dann auch am Liebsten, nur dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, dass es nur eine Kleinigkeit wird, unser Geld stecken wir dann lieber in die neue (vermutlich erste gemeinsame) Wohnung im nächsten Jahr. 🙂
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit,
    Julia

  • Reply
    Lisa
    12.12.16 at 14:32

    Liebe Sabine,

    obwohl ich alles andere als Minimalistin bin, habe ich in letzter Zeit auch über die Geschenke-Frage nachgedacht… Dein Post hat diesen Überlegungen ein bisschen Futter gegeben und ich danke dir für die Anregungen und einen Blick auf das „Schenken und Beschenkt werden“ in deinem Leben 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

  • Reply
    Katrin
    12.12.16 at 15:12

    Liebe Sabine,
    vielen Dank für diesen Artikel. Die gleichen Gedanken habe ich mir vor ein paar Tagen gemacht, als ich auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meine Schwester war und es dann letztendlich doch der H&M-Pulli geworden ist, den sie sich gewünscht hat. Du hast vollkommen Recht – am Ende geht es um den/die Beschenkte/n, auch wenn man selber vielleicht normalerweise anders konsumieren würde.
    LIebe Grüße!

  • Reply
    Anna
    12.12.16 at 15:20

    Ein wirklich interessanter Artikel! Diese Gedanken habe ich mir – auf beiden Seiten, sowohl als Schenker als auch als Beschenkte auch gemacht. Mein Fazit ist dabei oft „Zeit statt Zeug gewesen.“ 🙂

    Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
    Anna

    • Reply
      Sabine
      12.12.16 at 21:16

      „Zeit statt Zeug“ ist eine feine Sache!
      xx

  • Reply
    Tabea
    12.12.16 at 19:08

    Weißt du, dass ich mir eigentlich nie hätte ausmalen können, dass manche Geschenke quasi „verboten“ sind? Als ich nun aber deinen Titel las, änderte sich das schlagartig, denn du hast vollkommen Recht: Manche Dinge verschenkt man einfach nicht! Mir kam da eben sofort mein Exfreund in den Sinn, der mir letztes Jahr ein Buch zur Überwindung von Magersucht mit Hilfe von Märchen schenkte. 1. War ich aber nicht magersüchtig, sondern mein Untergewicht hatte einen ganz anderen Grund und 2. gab er mir damit das Gefühl, dass ich für ihn nur eine „Kranke“ und keine liebenswerte Person mehr bin. So traurig hat mich nie ein Geschenk gemacht und gerade an Weihnachten ist sowas einfach nicht in Ordnung.

    Was du da über deinen Geburtstag schreibst, klingt dagegen wundervoll. Wenn Menschen die Wünsche und Vorlieben in den Geschenken „verarbeiten“, zeigt das immer, dass sie einen wirklich mögen und kein „kann man jedem schenken“-Geschenk ohne Nachdenken gewühlt haben. Mein jetziger Freund ist auch so und hat mir Bio-Tee in meiner Lieblingssorte einfach so zum Einzug in meine neue Wohnung geschenkt – obwohl beides werder Teeliebe noch Sortendiskussionen bei uns viel Raum einnahmen und ich auch nur mal erwähnt hatte, dass ich jetzt mehr auf Bio achten will.

    Meine engere Familie fragt auch immer nach Wünschen, und alle, die es nicht tun (einige Onkel, ein Mal Oma und Opa), greifen auch eher mal zu etwas, das GAR NICHT zu mir passt.
    Und dann hat man ja gleich ein Problem: Geschenke weiterverschenken / verkaufen oder wegwerfen fühlt sich mies an; Geschenke, die man nicht mag, zu behalten, aber auch. Daher kann ich deine kleine Angst vor deinem Geburtstag gut verstehen!

    Die Gewissensfrage, wenn ich selbst schenke, gibt es bei mir auch. Meine Oma wünscht sich Tee zu Weihnachten – kaufe ich den Bio-Tee, wovon ich aber keine außergewöhnliche Sorte gesehen habe, oder doch was von Teekanne oder ein Geschenkset im normalen Teeladen? Letztendlich wird es wohl der Bio-Tee, weil ich alles andere unmoralisch finde – und gemeinsam shoppen kann ich mit ihr aufgrund der Entfernung nicht. Aber so wie du es mit deiner Schwester gelöst hast, ist es natürlich optimal!

    Genau wie du möchte ich nun also meinen lieben Mitmenschen mit meinen Geschenken vor allem zeigen, dass sie mir wichtig sind und dass ich ihre Vorlieben akzeptiere. Und um das umsetzen zu können, fange ich schon im Sommer an, mir Weihnachtsgeschenke zu überlegen 😉

    Liebe Grüße

    • Reply
      Sabine
      12.12.16 at 21:19

      Liebe Tabea,
      danke für diesen wieder einmal sehr ausführlichen und offenherzigen Kommentar!
      Ich weiß, es war nur ein Beispiel, aber: Richtig guten, ungewöhnlichen Bio-Tee gibt es unter anderem von Pukka 🙂
      xx

  • Reply
    Olalla
    12.12.16 at 19:41

    Für eine fair gemacht Handtasche… visit Bridge&Tunnel, vielleicht hast du shon etwas darüber gehört! ;P

  • Reply
    Carolin
    12.12.16 at 21:34

    Sehr, sehr toller und auch interessanter Artikel! Du hast recht, beim Schenken sollte es in erster Linie immer um den Beschenkten gehen. Die eigene Meinung ist da zunächst unrelevant. 🙂

  • Reply
    Shirley
    12.12.16 at 21:59

    Wunderbar geschrieben, danke für deine Gedanken. Ich finde deine entspannte, nicht-missionarische Haltung toll, und wie du die Beschenkten in den Mittelpunkt stellst. Ich bin selbst in den letzten Jahren auch immer mehr zu ‚Zeit statt Zeug‘ übergegangen, aber manchmal ist es eben auch schön, etwas in die Hand nehmen zu können, das man mit einem seiner Lieben verbindet. Auf ein tolles Weihnachten mit Geschenken, die glücklich machen, weil sie ausdrücken, wie gern man sich hat.

  • Reply
    Julia
    12.12.16 at 22:11

    Super guter Artikel! Ich war fast ein bisschen traurig, als er zu Ende war. Auch wenn ich nicht minimalistisch lebe, hast du aber auch sehr wichtige generelle Aspekte angesprochen. Und du hast Recht: Es geht beim schenken darum, dem anderen eine Freude zu bereiten, und ich finde es gut, dass du dafür bereit bist, notfalls auch einen Kompromiss einzugehen!

    • Reply
      Sabine
      12.12.16 at 22:18

      „Minimalistisch leben“ heißt letztendlich ja auch nur bewusst leben. Und das kann jeder, auch ganz ohne ein Label 🙂
      xx

  • Reply
    Verena
    13.12.16 at 16:22

    bei uns gibt es seit Jahren keine großen Geschenke mehr. „Obwohl“ wir nicht minimalistisch leben. Unterm Baum lagen aber eh nie Unmassen an Geschenken. Als meine Großeltern noch lebten, gab es selbstgemachte Plätzchen, Schokolade und Geld von ihnen. Meine Eltern schenken meinem Bruder und mir (und auch meinem Freund) „nur“ Geld.
    Da Weihnachten bei uns sowieso nicht mit der ganzen Verwandtschaft (die eh genug Geld hat) gefeiert wird, „muss“ ich auch nur vier Geschenke kaufen. Dieses Jahr gibt es zum Beispiel nur Bücher von mir. Ich bin mal auf die Reaktionen gespannt, vor allem, da mein Bruder eine Graphic Novel bekommt.

    • Reply
      Sabine
      13.12.16 at 17:13

      Vielleicht hat deine Familie ja eine „minimalistische“, also nicht-konsumorientierte Einstellung, ohne sie so nennen zu müssen! 🙂 Ich nutze dieses Label ja nur so stark, weil es plakativ für etwas steht, das du vielleicht in deiner gesamten Erziehung erfahren durftest. Gut für dich 🙂

  • Reply
    Corinna
    13.12.16 at 16:35

    Ich bin immer wieder beeindruckt, wie schön und absolut sinnig du schreibst. Der Titel bzw. Einleitungstext auf FB hat mich erst widersprechen lassen wollen, aber ich stimme dir wirklich in allen Punkten zu. Ich bin tendenziell auch eher der Zeit-verschenken-Typ und ich freue mich auch riesig, wenn ich jemand mit meiner „Weltanschauung“ inspirieren oder sogar anstiften kann, aber es ist eigentlich Nebensache. Und meine kleine Nichte bekommt auch ihre Legosteine oder Barbie-Puppen, die sie sich wünscht.
    Jedenfalls wundervoll in Worte gefasst. 🙂
    Liebst, Corinna

    • Reply
      Sabine
      13.12.16 at 17:17

      Da habe ich wohl versehentlich geclickbaited 😮
      Danke für das Kompliment <3
      xx

  • Reply
    Anja
    18.12.16 at 14:34

    Ach weißt du, Geschenke sind was tolles, aber es gibt so viel wichtigeres.
    Umso älter ich werde, merke ich das mir die Geschenke zwar noch wichtig sind, aber was viel wichtiger ist, ist das man sich verträgt und sich lieb hat.
    Materielle Dinge vergehen, aber die Liebe untereinander, soforrn sie besteht, bleibt immer und ist soooo wertvoll.

    Danke für deinen Post 🙂

    LG Anja
    von { Feather and Heart }

  • Reply
    Monatsrückblick November und Dezember - Habutschu!
    31.12.16 at 08:00

    […] und Geschenke. Ob das zusammen passt und welche Geschenke okay sind – ich finde ich Frage auch nach Weihnachten noch […]

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