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Schweden: City Tag in Malmö

Städtetrip Malmö

Unser Schweden Roadtrip begann und endete hier: Malmö, die beliebte Stadt im Süden, direkt zu erreichen über die Öresund Brücke, die an dieser Stelle Dänemark und Schweden verbindet.

Ich glaube, man kann Malmö nicht nicht mögen. Aber ich war froh, dass es unser letzter Eindruck von Schweden war und nicht der erste (auf der Hinfahrt waren wir direkt weitergefahren). Das First Camp in Malmö war der teuerste und dreckigste der drei Campingplätze, die wir besucht haben. Dazu war das Personal extrem unfreundlich – so unfreundlich, dass ich direkt bei Ankunft am liebsten schon heftig mit der Frau an der Rezeption diskutiert hätte. Für unseren letzten Stopp mussten wir nun eine Camping Card für 15 Euro kaufen – die anderen Campingplätze, einer davon ebenfalls ein First Camp, hatten darauf nicht bestanden. Hier gab es keine Diskussion. In Malmö war sofort klar: Das ist Massenabfertigung und du bist hier nur zur Durchreise. Willkommen ist etwas anderes.

Nachdem wir am ersten Abend unter Ekel in der von einer Million Insekten besetzten Küche unsere Pasta & Pesto (wenig Schnippeln, wenig Lebensmittel im Freien) gekocht hatten, war klar: Wir gehen morgen so früh es geht, und kommen so spät es geht für unsere letzte Nacht zurück. Es wurde ein langer, schöner Tag in der Stadt – die perfekte Abrundung für unseren Abenteuerurlaub im Freien, eine kleine Wiedereinstimmung auf das Stadtleben.

Städtetrip MalmöStädtetrip Malmö

In Malmö war ich fotofaul. Zu viel gab es zu entdecken: Wir tranken Kaffee und heiße Schokolade und stöberten durch die unzähligen kleinen Läden, am liebsten die mit Interior Produkten – oh #scandistyle! Lustig war vielleicht, dass ich am Ende ausgerechnet in einem Laden einkaufte, der Lagerhaus heißt. In Ängelholm hatten wir zuvor schon das Espresso House entdeckt, die schwedische Starbucks-Alternative. Hier in Malmö konnte man die Filialen gar nicht zählen. Meine Freundin Sara erzählte mir, dass das Espresso House von ein paar Studenten ihrer Uni gegründet wurde, bevor Starbucks nach Europa kam – und dadurch hatte die US-Kette auch nie eine Chance. Ich habe in Malmö nur einen Starbucks gesehen, im pompösen Hauptbahnhof. Er war leer. Gar nicht so verwunderlich, denn das Espresso House bietet etwas, das wir den Burgel tauften: Ein Bagel, belegt wie ein Burger. To die for!

In Malmö war ich das erste Mal bei einem Barber – und dann gleich bei The Barber. Eine sehr lustige Erfahrung für mich, beim Bartmachen zuzuschauen. Und beinahe hätte ich das Angebot angenommen, beim Warten um 13 Uhr einen Whiskey zu trinken… Wir hatten ja schließlich Urlaub!

Städtetrip MalmöBarber Malmö
Barber MalmöStädtetrip Malmö

Abends zog es uns in ein Restaurant. Nach acht Tagen Campingkocher mit mal mehr, mal weniger kulinarischem Erfolg, wollten wir uns so richtig was gönnen. Und zwar im Bastard Restaurant, einem richtig tollen Laden mitten in Malmö. Allein die Einrichtung machte schon Spaß. Hausgemachtes Brot als Appetizer – wir waren sofort hin und weg. Und auch die Hauptgänge (man teilt sich zu zweit etwa 3-4) und das Dessert waren ein Knaller. Man sollte viel öfter so essen, das haben wir beschlossen: Kleinere Portionen, und dafür darf jeder von allem probieren. Ein schönes Konzept.

Städtetrip MalmöBarber Malmö

Sonntag vor der Abreise gab es für mich noch ein besonderes Highlight: Ich traf meine Freundin Sara, die ich im Auslandssemester kennengelernt und letztes Jahr in Kopenhagen gesehen hatte, wieder. Always such fun!

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Und damit: Goodbye Schweden! Ich komme wieder…

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2 Comments

  • Reply
    stefka
    31.10.16 at 17:59

    Ich mag Deine Berichte aus Schweden sehr gerne. Super schöne Bilder!

    Das „Espresso House“ habe ich im März in Norwegen auch kennen und lieben gelernt (obwohl ich keinen Kaffee trinken). Wurde unser „Stammlokal“ zum Frühstücken.

  • Reply
    Lebenslaunen
    01.11.16 at 09:48

    Schweden reizt mich auch schon so lange. Tolle Eindrücke!

    Neri von Lebenslaunen

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