Browsing Category

Creative

Creative

CAREER TALK: Mein (Um-)Weg zum Kreativberuf

Weg zum Kreativberuf

HAMBURG, 12. Januar 2015. Ich stehe um 17.56 bei strömendem Regen am in Dunkelheit getauchten Jungfernstieg, in einer Stadt die ich bisher nur von Erzählungen und Fotos kannte, ganz alleine. Ich atme ein und ich denke: Das ist es, was ich will. Mein Lebensgefühl ist Hunger. Auch wenn manches mir nicht schmeckt, auch wenn der erste Schritt manchmal Überwindung kostet, auch wenn ich manchmal im Regen stehe. Ich will mehr! Continue Reading

Creative Minimalism

Kreativ arbeiten: 3 Schreibtisch Alternativen

Schreibtisch Alternative: Küchentisch, Bett oder Boden

Wo hast du als Kind eigentlich deine Hausaufgaben erledigt? Bei mir war es jedenfalls nie der Schreibtisch. Es war entweder der Esstisch im Wohnzimmer, Omas Terrasse, im Sommer das Freibad, wo auf der ganzen Wiese Äpfel lagen, und im Winter kritzelte ich meine ungeliebten Formeln bäuchlings liegend auf dem Sofa, eingewickelt in eine Decke. Davon war außer mir niemand in der Familie allzu begeistert – „wir haben dir doch so einen tollen Schreibtisch gekauft“. Ich pflege bis heute eine leidenschaftliche Abneigung gegen den spezialisierten Arbeitsplatz mit vier Beinen und frage mich: Braucht man in einer Zeit, in der man geschätzt 90% seiner Arbeit an mobilen Geräten erledigt, wirklich noch einen festen Schreibtisch? Continue Reading

Creative Minimalism

Digital aufräumen (2 Wochen Challenge)

in 20 Schritten zum aufgeräumten Computer

Ist es dir auch schon mal passiert, dass du mehrere Stunden Arbeit verloren hast, weil du vergessen hast, zwischenzuspeichern? Vermutlich hast du daraus gelernt. Eine Kollegin erzählte mir letzte Woche von ihrem daraus entstandenen „Speicher-Tick“. Ich wusste sofort, was sie meinte. Seit meinem ersten Speicher-Fail drücke ich ebenfalls alle paar Sekunden [CMD]+[S]. Ich speichere alles hundert Mal zwischen. Ich speichere auch Kopien von Kopien und Versionen an verschiedenen Stellen. Und zwar so lange und so oft, bis meine Festplatte fast voll ist, mich der Platzmangel nervt und ich mich gar nicht mehr aufs Arbeiten konzentrieren kann, weil die Navigationswege so schwierig und störend werden und ständig irgendwo eine Datei rumliegt, die unerwartet meine Aufmerksamkeit will. Ich frage mich: Wieso machen wir aus der Speicher-Routine nicht auch eine Aufräum-Routine? Wenn ein voller Computer sich genauso belastend anfühlt wie eine volle Wohnung, wie wäre es dann mit digitalem Minimalismus? Continue Reading