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Minimalism

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Minimalism: A Documentary.

Minimalism Documentary Rezension

Sie sind die Stars der Szene: Ryan Nicodemus und Joshua Fields Millburn sind nicht nur irgendwelche Typen, die wenig besitzen, sie nennen sich selbst einfach mal ganz frech „THE Minimalists“. Unter diesem Namen inspirieren sie seit 2010 auch andere, sich auf die Nichtdinge im Leben zu fokussieren. „Joshua & Ryan help more than 20 million people live meaningful lives with less through their website, books, podcast, and documentary.“ Das ist die Beschreibung der Facebook Fanpage, die aktuell 360K Likes zählt. Von der ersten Buchtour über TED Talks bis zu einem Film, der nun auch weltweit auf Netflix zu sehen ist: Es ist immer dieselbe Message in verschiedenen Facetten, die inzwischen ganze Schwärme zu ihren Veranstaltungen zieht. Less is more. Less is now. 2017 kommt in der breiten Masse das an, was längst offensichtlich sein sollte. Die Dokumentation fasst zusammen, warum. Continue Reading

#AHMfirsttimes Minimalism

Ihgitt, die putzen sich den Hintern mit Lumpen!

#zerowaste Vorurteile

Das war die erste Assoziation, die ich mit Zero Waste hatte. Es war 2012 in einem dieser Uni-Zusatzseminare und ich war wohl noch sehr weit entfernt von „Öko-Ilse“, wie ich heute manchmal liebevoll genannt werde. Von der #zerowaste Bewegung hörte ich an dem Tag zum ersten Mal, und während ich die Ansätze zu Beginn der gezeigten Kurzdoku noch gut nachvollziehen konnte, wurde es mir irgendwann einfach zu krass. Waschbare Toilettentücher und Windeln, Stoffbinden, Haare waschen mit der „No-Poo-Methode“? Ich glaube, mich juckt’s! Wenn das nachhaltiges Leben ist, dann ciao. Continue Reading

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Fair Fashion Outfit: The Struggle Is Real

nachhaltig leben Zweifel

An manchen Tagen bin ich richtig mies drauf. Und „manche“ werden dann zu vielen, wenn das Wetter in Hamburg sich wochenlang einfach gar nicht erbarmen will – oder mich an einem einzigen, lauwarmen Samstag mal kurz vielversprechend anlacht wie ein nichtsnutziger Typ, der mir dann, am Sonntagmorgen, kommentarlos jede Hoffnung auf mehr nimmt. Sag mal, Hamburg, geht’s eigentlich noch? Continue Reading

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5 Ideen gegen Lebensmittelverschwendung

richtige Mengen einkaufen - Einkauf planen

Ich könnte diesen Artikel mit viel Pathos beginnen. Ich könnte aufzählen, wie viele Lebensmittel in Deutschland jährlich in der Tonne landen, und dann vom Welthunger und all den Obdachlosen erzählen. Aber ich denke, wir sind alle erwachsen und wissen es längst: Lebensmittel wegschmeißen ist scheiße. Es fühlt sich auch genauso scheiße an, wenn es mal wieder passiert. Nur irgendwie… können wir es nicht wirklich verhindern. Ich habe mir in letzter Zeit oft überlegt, woran das liegt. Und ein paar neue Routinen eingeführt, die mir im Alltag helfen, meinen Lebensmittelmüll endlich nahe null zu bringen. Continue Reading

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Warum sich jeder nachhaltige Mode leisten kann

Fairtrade Mode Preis

Ich muss mir heute den Frust von der Seele schreiben. Diese Woche habe ich auf Facebook heftig über fair produzierte Mode diskutiert. Ein Hin und Her, das sich auf der Fanpage „Neue Wege finden“ über mehrere Tage zog. Und zugegeben, vielleicht war ich dabei ein bisschen zu vehement. Nicht unsachlich – aber irgendwann doch ganz schön genervt von den immer gleichbleibenden Antworten, die ich auf meine Argumentation bekam. Wenn man sich lange mit einem Thema beschäftigt, vergisst man manchmal, wie es war, bevor man darüber Bescheid wusste. Man fragt sich, wie man überhaupt jemals so denken konnte. Wie konnte ich früher genauso pauschal sagen „Fairtrade Mode kann sich eh niemand leisten“, wenn mich dieser Satz heute so sehr aufregt? Dass nachhaltiger Konsum nicht bezahlbar ist, ist ein unsäglich faules Argument, das einfach nicht besser wird, je öfter man es wiederholt. Ich jedenfalls habe es satt, es bei jeder Gelegenheit zu hören. Weil es bestenfalls uninformiert und schlimmstenfalls verlogen ist. Mit meinem Umstieg als Studentin habe ich am eigenen Beispiel gelernt: Es stimmt nicht. Nahezu jeder kann sich nachhaltige Kleidung leisten. Auch du! Continue Reading

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3 Ausreden, die du beim Ausmisten vergessen solltest

Ausreden beim Ausmisten

Wenn du reduzierst und ausmistest, sei es zum ersten oder zum hundertsten Mal, sitzt du irgendwann vor einem Berg von Dingen, der „Vielleicht“ heißt und dich ganz fürchterlich quält. Er ist der Knackpunkt des Prozesses; hier entscheidet sich, ob du wirklich etwas an deinem vollgestopften Umfeld änderst oder nicht. Beim Vielleichtberg handelt es sich um eine im Ausmistprozess tendenziell immer größer werdende Anhäufung all jener Dinge, die du eigentlich nicht mehr wirklich besitzen willst, die sich aber auch nicht ohne Zögern in den Müllsack befördern lassen. Denn der Gedanke, sie wegzuwerfen, bereitet dir ein schlechtes Gewissen. Und so sitzt du vor deinem Berg und legst dir Ausreden zurecht, um es nicht tun zu müssen. Das Problem ist nur: Je mehr Vielleichts du auf diese Weise behältst, desto schwächer werden deine Entscheidungskraft und dein Erfolgserlebnis im gesamten Prozess. Hier kommen drei häufige Ausreden beim Ausmisten, die du auf keinen Fall ungefiltert zulassen solltest… Continue Reading

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SALE, SALE, STOP! 2 Wege aus der Rabattfalle

Wie du der Rabattfalle entkommen kannst

Samstag in Altona. Ich schlendere aus dem Bahnhof und freue mich ein Mal mehr über meine Entscheidung: Die Ottenser Hauptstraße ist zum Einkaufen so viel angenehmer als die Mönckeberg. Hier verbringe ich regelmäßig meinen Samstagvormittag, wenn ich ein paar Erledigungen machen muss, die über den Supermarkt und Blume2000 in der Osterstraße hinaus gehen. Wenn ich einen draufgängerischen Tag habe, stürze ich mich hier sogar ins IKEA-Chaos. Heute möchte ich aber nur mein Parfum nachkaufen und vielleicht noch zu idee, mal sehen, ob die schöne Papiere oder Masking Tapes für mein Memorybook haben. Aber im Mercado ist heute etwas komisch. Ich fühle mich plötzlich… eingeengt. Das gefühlt kleinste Einkaufszentrum Hamburgs quillt über – mit roten Plakaten. Continue Reading