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Introvert’s Diary: Das ist unsere Jahreszeit!

Lieblingsjahreszeit Herbst

Ich glaube, es ist kein Zufall, dass ausgerechnet die Finnen ihren Ruf als introvertierteste Nation der Welt weg haben. So stereotyp die Vorstellung vom einsamen Huskyschlitten in einer endlosen Schneelandschaft auch ist – irgendwie gehören Kälte und Rückzug zusammen. Und weil ich trotzdem keinen Schnee mag, ist der Herbst für mich die Jahreszeit, die alles hält, was der Winter verspricht: ein Paradies für Introvertierte. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Der Lärm des Sommers

introvertiert und hochsensibel

Sommer – das ist der Süden. Wo man bis spät abends draußen sitzen kann, abwechselnd Wein und Limoncello trinken, während die Vespas vorbeirauschen, die späte Sonne und das fröhliche Geschnatter der Italiener beobachten, ohne Ende Pizza essen, nochmal ans Meer fahren, das Leben fühlen, bevor der Hamburger Herbst so richtig anfängt. So hatten wir uns den Spätsommerurlaub vorgestellt – dass ich am zwölften Tag den totalen Zusammenbruch erlebe, war irgendwie nicht geplant. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Warum ich mich absichtlich selbst überfordere

introvertiert

Introvertiert zu sein fühlt sich manchmal an wie ein harter Hangover. Nur, dass der Stoff ein anderer ist: Der bleiernen Müdigkeit, dem latenten Menschenhass beim Einkaufen am nächsten Morgen und dem hämmernden Schädel ging meistens eine stressige Woche voran. Wechselnde Aufgaben im Job, wenig Zeit zum Tagträumen und Nachdenken, zig fremde Leute und Verabredungen nach Feierabend. Wenn ich ab Donnerstagmittag aggressiv und spätestens am Samstagmorgen völlig im Eimer bin, weiß ich, dass ich mich mal wieder mit meinen sozialen Aktivitäten übernommen habe. Continue Reading

#AHMfirsttimes

Mein erstes Whisky Tasting

NIKKA Whisky Tasting Anleitung

Im Leben eines introvertierten Menschen gibt es diese Momente, in denen er sich instinktiv und leicht panisch fragt: Soll ich dafür jetzt wirklich meine Comfort Zone verlassen? Sicherlich gibt es diese Momente auch für alle anderen, aber: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Comfort Zone überdurchschnittlich hartnäckig ist, wenn es um meine soziale Balance und mein heiliges Energielevel geht. Unter der Woche (ohje) abends (boah, spät) auf ein Event mit ausschließlich fremden Menschen (Hilfe!) gehen, um höchst professionell einen Drink zu probieren, an den ich mich bisher nie richtig rangetraut habe (ohweia)? Bei solch erschreckenden Voraussetzungen hilft im ersten Moment nicht einmal die netteste Einladung. Continue Reading

Hamburg Personal

Unser Gartenprojekt oder: Aufgeben für Anfänger

Gescheitertes Projekt Saisongarten

Mitte Mai, der Frühsommer in Hamburg startet gerade mit kräftigen Sonnenstrahlen durch. Wir sind früh dran und spazieren über den menschenleeren Hof der Gärtnerei in einen offenen Vorraum, der aussieht wie ein Gewächshaus. “Entschuldigung, wo finden wir denn die Parzellen? Wir kommen zur Einweihung.” Erschrockener Blick. “Oh. Da sind Sie hier falsch.” Während wir die 15 Kilometer zum Partnerhof irgendwo hinter Bergedorf fahren, lachen wir noch. Zweieinhalb Monate später erklären wir unser erstes eigenes Gartenprojekt für grandios gescheitert – eigentlich noch nicht einmal grandios gescheitert, eher durchschnittlich verkackt. Ob der schlechte Anfang ein Omen war? Continue Reading

#AHMfirsttimes Minimalism

Long time, no meat! 3 Monate als Vegetarierin

Vegetarier auf Zeit

Zugegeben – ich bin mit Tieren nicht besonders geschickt. Jedes Mal, wenn ein Hund kläfft, und sei es noch so erwartbar, zucke ich zusammen. Beim Schweinefüttern wurde mir im Herbst beinahe ein Finger abgebissen, nach mehreren Unfällen und einer wirklich bedrohlichen Situation mit einem verstörten Pferd habe ich Schiss vorm Reiten und kleine Lämmer rennen vor mir weg, wenn ich mit tollpatschigen Bewegungen versuche, sie wenigstens mit der Kamera einzufangen. Aber ich mag Tiere. Ehrlich! Und immerhin habe ich seit drei Monaten keines gegessen. Continue Reading