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Introvert’s Diary: Nummer 21

Introvert's Diary alleine leben

Ich habe in den letzten fünf Jahren alles erlebt: Gute Beziehungen und schlechte, okayen Smalltalk, bequemes Nebeneinanderherleben, Anschweigen, manchmal Streit und großes Drama, vor allem am Ende. Aber auch pure Freude, ein Gefühl von echter Nähe, die besten Gespräche beim schlechtesten Wein und einige zu lange Nächte. Es gab die, die kaum geredet haben und mit denen ich auf Dauer nichts mehr anzufangen wusste, die, die am Ende die gemeinsame Küche demontieren wollten und denen ich beinahe die Polizei auf den Hals gehetzt hätte. Es gab den Ausnahmefall, der gleichzeitig die beste und die schlechteste Idee zu dem Zeitpunkt war, drei oder vier, die ich heute noch gerne kenne, und ein paar, die eigentlich gar nichts bedeutet haben.
5 Jahre. 20 Mitbewohner. Continue Reading

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Introvert’s Diary: 7 Sätze, die jeden Introvert in die Flucht schlagen

Introvert Sätze

Es ist Ende März und mit der Sonne erwacht jetzt eine ganze Stadt. Endlich wieder Stadtpark, sogar ein bisschen Elbstrand, Knallsonne in der Mittagspause am Unilever Haus. Endlich wieder draußen bei Due Baristi, trocken in der Schlange vor der Kleinen Konditorei und entspannt am Weiher. Es ist ein Traum. Wären da nur nicht all die fremden Menschen, die plötzlich regelrecht aufblühen und viel lieber sozial interagieren als noch im Winter. Events, Vorträge, Dates, Afterwork und Sonnenschein – der Introvert kann sich zum Frühlingsanfang kaum retten. Jetzt die Überraschung: An Einigem davon mag er sogar gerne teilnehmen. Wenn ihr ihn lasst. Hier sind die Top 7 der Sätze, mit denen ihr jede introvertierte Person in eurer Umgebung dagegen garantiert verjagt. Continue Reading

#AHMfirsttimes Less Waste

Ihgitt, die putzen sich den Hintern mit Lumpen!

#zerowaste Vorurteile

Das war die erste Assoziation, die ich mit Zero Waste hatte. Es war 2012 in einem dieser Uni-Zusatzseminare und ich war wohl noch sehr weit entfernt von „Öko-Ilse“, wie ich heute manchmal liebevoll genannt werde. Von der #zerowaste Bewegung hörte ich an dem Tag zum ersten Mal, und während ich die Ansätze zu Beginn der gezeigten Kurzdoku noch gut nachvollziehen konnte, wurde es mir irgendwann einfach zu krass. Waschbare Toilettentücher und Windeln, Stoffbinden, Haare waschen mit der „No-Poo-Methode“? Ich glaube, mich juckt’s! Wenn das nachhaltiges Leben ist, dann ciao. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Die besten Orte, um allein zu sein

allein sein lernen

„Sonntag! Lass uns was machen!“ So oder so ähnlich beginnt die Konversation, die ich an manchen Wochenenden am meisten fürchte. Iiiiiih. Ich meine, muss das sein? Es ist immer dasselbe: Die Woche ist hart, der Samstag meistens durchgetaktet mit Erledigungen und abends dann mit sozialen Aktivitäten. Und dann ist da dieser Tag am Ende der Woche, der so erholsam sein könnte. Würde man nicht ständig überredet, ihn auch noch mit dem ganzen Stress zu verbringen. Drinks hier, Freizeitpark da, Stadtbummel dort. „Was für Stress, spinnst du? Gesellschaft ist doch schön!“ Ja. Wenn nicht Sonntag ist und man nicht gerade nur allein sein will. Ehrlich: Introvertiert zu sein ist nicht einfach. Es sei denn, man ist für sich. Was für die einen der Horror ist, weil es sie langweilt, weil es ihnen irgendwie unvollständig vorkommt, weil immer etwas fehlt… ist für uns Introverts genau das, was wir in einer lauten, immer-sozialen Welt suchen. Ein Tag, um aufzutanken. Einen Ort, an dem wir auch einfach mal allein sein dürfen. Continue Reading

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Bye Bye 2016: Mit Tinte gegen den Weltschmerz

Flug von Stuttgart nach Hamburg, 29.12.2016. | Das Brummen der Triebwerke beruhigt mich immer, aber heute besonders. Irgendwo ganz weit oben, zwischen zwei Orten, komme ich bei mir selbst an. Wir fliegen zurück nach Hause. Nach Hamburg. Das Jahr endet hier; ich glaube, das muss so. Man kann gegen Neujahrsvorsätze so viel sagen, wie man will. Aber das Ende des Jahres – nach Weihnachten – ist da, um sich zu besinnen. J. reicht mir vom Sitz hinter mir ein aufgeschlagenes Magazin, ein Artikel, in dem es ebenfalls ums Resümieren, Konzentrieren und Sammeln geht. Genauer gesagt ums Schreiben. Mit einem Füller. Ich lächle, weil ich weiß: Ich muss nur wieder anfangen, zu schreiben. Wenn ich schreibe, wird eigentlich immer alles gut. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Dann bin ich halt schüchtern!

introvertiert schüchtern

„Sei doch nicht so schüchtern!“
– Jeder Typ, den ich jemals nicht küssen wollte.

„Komm doch mal aus dir raus!“
– Jedes Familienmitglied, das mich auf dem Klassenfoto breit lachend in der Mitte sehen wollte.

„Trau dir ruhig mal mehr zu!“
– Jeder Chef, der nicht verstand, dass Selbstbewusstsein nicht laut sein muss.

„Du darfst deinen tollen Wortschatz nicht verstecken!“
– Jede Dozentin, die nicht wusste, dass ich eigentlich alles darf.

Ihr kennt das ja: Würde ich jedes Mal einen Dollar bekommen, wenn mich jemand mit latentem Vorwurf in der Stimme „schüchtern“ nennt oder etwas mitleidig fragt, ob ich es bin, dann… müsste ich nochmal schnell in die USA, bevor Donald Trump sich im Weißen Haus breit macht. Continue Reading

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Ich wär so gern vegan!

Ich wär so gern vegan

Es ist Sonntag! Den letzten Tag meines wunderschönen Geburtstagswochenendes haben wir im Wildpark Schwarze Berge verbracht, und ich glaube, das ist ein guter Anlass, euch von etwas zu erzählen, das mich in letzter Zeit wirklich bewegt. Ich hadere mit dem Fleischessen. Nein, es ist nicht nur dieses fette kleine Schweinchen, das mich über meinen Schnitzelkonsum grübeln lässt, und ich denke auch nicht erst seit heute darüber nach. Es ist schon seit ein paar Monaten so: Eigentlich wäre ich am liebsten vegan. Ich, die Bacon auf dem Raclette feiert, am liebsten noch ein Spiegelei draufhauen würde und bei Oma quasi ihren eigenen Käsekuchen bekommt. Continue Reading