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Introvert’s Diary: Der Lärm des Sommers

introvertiert und hochsensibel

Sommer – das ist der Süden. Wo man bis spät abends draußen sitzen kann, abwechselnd Wein und Limoncello trinken, während die Vespas vorbeirauschen, die späte Sonne und das fröhliche Geschnatter der Italiener beobachten, ohne Ende Pizza essen, nochmal ans Meer fahren, das Leben fühlen, bevor der Hamburger Herbst so richtig anfängt. So hatten wir uns den Spätsommerurlaub vorgestellt – dass ich am zwölften Tag den totalen Zusammenbruch erlebe, war irgendwie nicht geplant. weiterlesen

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Introvert’s Diary: Warum ich mich absichtlich selbst überfordere

introvertiert

Introvertiert zu sein fühlt sich manchmal an wie ein harter Hangover. Nur, dass der Stoff ein anderer ist: Der bleiernen Müdigkeit, dem latenten Menschenhass beim Einkaufen am nächsten Morgen und dem hämmernden Schädel ging meistens eine stressige Woche voran. Wechselnde Aufgaben im Job, wenig Zeit zum Tagträumen und Nachdenken, zig fremde Leute und Verabredungen nach Feierabend. Wenn ich ab Donnerstagmittag aggressiv und spätestens am Samstagmorgen völlig im Eimer bin, weiß ich, dass ich mich mal wieder mit meinen sozialen Aktivitäten übernommen habe. weiterlesen

#AHMfirsttimes

Mein erstes Whisky Tasting | Anzeige

NIKKA Whisky Tasting Anleitung

Im Leben eines introvertierten Menschen gibt es diese Momente, in denen er sich instinktiv und leicht panisch fragt: Soll ich dafür jetzt wirklich meine Comfort Zone verlassen? Sicherlich gibt es diese Momente auch für alle anderen, aber: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Comfort Zone überdurchschnittlich hartnäckig ist, wenn es um meine soziale Balance und mein heiliges Energielevel geht. Unter der Woche (ohje) abends (boah, spät) auf ein Event mit ausschließlich fremden Menschen (Hilfe!) gehen, um höchst professionell einen Drink zu probieren, an den ich mich bisher nie richtig rangetraut habe (ohweia)? Bei solch erschreckenden Voraussetzungen hilft im ersten Moment nicht einmal die netteste Einladung. weiterlesen

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Plantgang Update: Die Ersatzfamilie

Plantgang Update

Die einen holen sich Hunde, die anderen Pflanzen: Wenn man der NYLON Germany glaubt, bereiten wir Millennials uns gerade aufs Kinderkriegen vor, indem wir zumindest ein bisschen Verantwortung übernehmen. „Ein bisschen Verantwortung“ heißt: So ein bisschen, das man zur Not auch wieder abgeben kann. weiterlesen

Hamburg Personal

Unser Gartenprojekt oder: Aufgeben für Anfänger

Gescheitertes Projekt Saisongarten

Mitte Mai, der Frühsommer in Hamburg startet gerade mit kräftigen Sonnenstrahlen durch. Wir sind früh dran und spazieren über den menschenleeren Hof der Gärtnerei in einen offenen Vorraum, der aussieht wie ein Gewächshaus. “Entschuldigung, wo finden wir denn die Parzellen? Wir kommen zur Einweihung.” Erschrockener Blick. “Oh. Da sind Sie hier falsch.” Während wir die 15 Kilometer zum Partnerhof irgendwo hinter Bergedorf fahren, lachen wir noch. Zweieinhalb Monate später erklären wir unser erstes eigenes Gartenprojekt für grandios gescheitert – eigentlich noch nicht einmal grandios gescheitert, eher durchschnittlich verkackt. Ob der schlechte Anfang ein Omen war? weiterlesen

#AHMfirsttimes Minimalism

Long time, no meat! 3 Monate als Vegetarierin

Vegetarier auf Zeit

Zugegeben – ich bin mit Tieren nicht besonders geschickt. Jedes Mal, wenn ein Hund kläfft, und sei es noch so erwartbar, zucke ich zusammen. Beim Schweinefüttern wurde mir im Herbst beinahe ein Finger abgebissen, nach mehreren Unfällen und einer wirklich bedrohlichen Situation mit einem verstörten Pferd habe ich Schiss vorm Reiten und kleine Lämmer rennen vor mir weg, wenn ich mit tollpatschigen Bewegungen versuche, sie wenigstens mit der Kamera einzufangen. Aber ich mag Tiere. Ehrlich! Und immerhin habe ich seit drei Monaten keines gegessen. weiterlesen

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Introvert’s Diary: Keine Zeit für Entschleunigung

Zeit für Entschleunigung

Samstagvormittag, 11:34. Ich stehe an der Bushaltestelle und warte – schon zum zweiten Mal. Zwei Wochen nach dem Urlaub bin ich wieder vollkommen im Alltag gelandet. Und heute bin ich verzweifelt. Nicht nur, weil ich Schienenersatzverkehr hasse, gerade versehentlich im Kreis gefahren bin und innerlich eine Tirade darüber ablasse, dass das jetzt den halben Sommer an der U2 so laufen wird. Es ist wieder einmal der verdammte Zeitplan. Dieses imaginäre Ding, das mich permanent verfolgt, mich immer wieder von hinten am Knöchel packt oder mir von weit vorne ins Gesicht lacht: „Na, schaffst du’s wieder nicht?“ Bei angenehmen zwanzig Grad stehe ich in meiner gepflegten Hamburger Wahlnachbarschaft und will einfach nur zurück in mein Bett. Geht’s noch? Nein, nicht wirklich. weiterlesen