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Bye Bye 2016: Mit Tinte gegen den Weltschmerz

Flug von Stuttgart nach Hamburg, 29.12.2016. | Das Brummen der Triebwerke beruhigt mich immer, aber heute besonders. Irgendwo ganz weit oben, zwischen zwei Orten, komme ich bei mir selbst an. Wir fliegen zurück nach Hause. Nach Hamburg. Das Jahr endet hier; ich glaube, das muss so. Man kann gegen Neujahrsvorsätze so viel sagen, wie man will. Aber das Ende des Jahres – nach Weihnachten – ist da, um sich zu besinnen. J. reicht mir vom Sitz hinter mir ein aufgeschlagenes Magazin, ein Artikel, in dem es ebenfalls ums Resümieren, Konzentrieren und Sammeln geht. Genauer gesagt ums Schreiben. Mit einem Füller. Ich lächle, weil ich weiß: Ich muss nur wieder anfangen, zu schreiben. Wenn ich schreibe, wird eigentlich immer alles gut. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Dann bin ich halt schüchtern!

introvertiert schüchtern

„Sei doch nicht so schüchtern!“
– Jeder Typ, den ich jemals nicht küssen wollte.

„Komm doch mal aus dir raus!“
– Jedes Familienmitglied, das mich auf dem Klassenfoto breit lachend in der Mitte sehen wollte.

„Trau dir ruhig mal mehr zu!“
– Jeder Chef, der nicht verstand, dass Selbstbewusstsein nicht laut sein muss.

„Du darfst deinen tollen Wortschatz nicht verstecken!“
– Jede Dozentin, die nicht wusste, dass ich eigentlich alles darf.

Ihr kennt das ja: Würde ich jedes Mal einen Dollar bekommen, wenn mich jemand mit latentem Vorwurf in der Stimme „schüchtern“ nennt oder etwas mitleidig fragt, ob ich es bin, dann… müsste ich nochmal schnell in die USA, bevor Donald Trump sich im Weißen Haus breit macht. Continue Reading

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Ich wär so gern vegan!

Ich wär so gern vegan

Es ist Sonntag! Den letzten Tag meines wunderschönen Geburtstagswochenendes haben wir im Wildpark Schwarze Berge verbracht, und ich glaube, das ist ein guter Anlass, euch von etwas zu erzählen, das mich in letzter Zeit wirklich bewegt. Ich hadere mit dem Fleischessen. Nein, es ist nicht nur dieses fette kleine Schweinchen, das mich über meinen Schnitzelkonsum grübeln lässt, und ich denke auch nicht erst seit heute darüber nach. Es ist schon seit ein paar Monaten so: Eigentlich wäre ich am liebsten vegan. Ich, die Bacon auf dem Raclette feiert, am liebsten noch ein Spiegelei draufhauen würde und bei Oma quasi ihren eigenen Käsekuchen bekommt. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Und, wie fühlt man sich mit 25?

Twentysomething Portrait

Heute ist mein Geburtstag und eigentlich hasse ich die Frage „Und, wie fühlt man sich mit x?“. Ich meine, Small Talk ist nicht mein Ding und rechnet irgendwer mit der Antwort, die ich vorgestern Abend in ein dreiseitiges Dokument geschrieben habe? Meistens ist die Frage nicht ernst gemeint. Heute nehme ich mir heraus, sie mir selbst zu stellen. Und weil ich so ein bisschen mit mir selbst rede, erscheint der Text auch im Introvert’s Diary… Continue Reading

#AHMfirsttimes Minimalism

Kleiderschrank Inventur Herbst // YouTube

Capsule Wardrobe Kleiderschrank Inventur

Hi and welcome to my YouTube channel! So oder so ähnlich könnte dieser Artikel anfangen, wäre das nicht maßlos übertrieben. Einige von euch haben mich gefragt, ob ich vielleicht Lust hätte, meinen reduzierten Kleiderschrank im Detail zu zeigen. Was ist nach dem Ausmisten noch in meiner Kommode, wie sieht eine minimalistische Garderobe aus? Ist das jetzt eine Capsule Wardrobe oder nicht? Und da habe ich mich einfach mal getraut, mein erstes YouTube Video zu veröffentlichen. Continue Reading

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Introvert’s Diary: 10 awkward things I do

Nachdem die letzten Introvert’s Diary Einträge ein bisschen ernster und teilweise fast ein wenig schwermütig waren, erzähle ich euch heute mal mit einem Augenzwinkern, wie ich mich manchmal verhalte – und wie das wohl von außen aussehen muss. Soziale Inkompetenz, kein Bock oder einfach nur eine liebenswürdige Eigenheit? Wieso ich mich in den folgenden Situationen so komisch benehme, können wahrscheinlich nur Introverts nachvollziehen… Continue Reading

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Introvert’s Diary: About feeling too much.

Introvert's Diary: Ich fühle zu viel

Das erste Laub raschelt unter meinen Füßen, als ich die dunkle Straße entlang gehe. Es ist weit nach Mitternacht bei 25 Grad im Hamburger Spätsommer. Wenige hundert Meter vor meiner Wohnung ist mir nicht mehr unwohl in der Dunkelheit, ein bisschen finde ich es sogar schade, als ich die Tür aufschließe. Ich hätte noch Stunden laufen können. Denn meine Gedanken rennen. Der letzte Mojito für diesen Sommer und ein langes Gespräch mit alten Freunden haben das angeschubst, was mir schon seit heute Morgen immer wieder von hinten in die Hacken tritt. Ich wusste, dass es kommt. Continue Reading