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Introvert’s Diary

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Introvert’s Diary: Dann bin ich halt schüchtern!

introvertiert schüchtern

„Sei doch nicht so schüchtern!“
– Jeder Typ, den ich jemals nicht küssen wollte.

„Komm doch mal aus dir raus!“
– Jedes Familienmitglied, das mich auf dem Klassenfoto breit lachend in der Mitte sehen wollte.

„Trau dir ruhig mal mehr zu!“
– Jeder Chef, der nicht verstand, dass Selbstbewusstsein nicht laut sein muss.

„Du darfst deinen tollen Wortschatz nicht verstecken!“
– Jede Dozentin, die nicht wusste, dass ich eigentlich alles darf.

Ihr kennt das ja: Würde ich jedes Mal einen Dollar bekommen, wenn mich jemand mit latentem Vorwurf in der Stimme „schüchtern“ nennt oder etwas mitleidig fragt, ob ich es bin, dann… müsste ich nochmal schnell in die USA, bevor Donald Trump sich im Weißen Haus breit macht. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Und, wie fühlt man sich mit 25?

Twentysomething Portrait

Heute ist mein Geburtstag und eigentlich hasse ich die Frage „Und, wie fühlt man sich mit x?“. Ich meine, Small Talk ist nicht mein Ding und rechnet irgendwer mit der Antwort, die ich vorgestern Abend in ein dreiseitiges Dokument geschrieben habe? Meistens ist die Frage nicht ernst gemeint. Heute nehme ich mir heraus, sie mir selbst zu stellen. Und weil ich so ein bisschen mit mir selbst rede, erscheint der Text auch im Introvert’s Diary… Continue Reading

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Introvert’s Diary: 10 awkward things I do

Nachdem die letzten Introvert’s Diary Einträge ein bisschen ernster und teilweise fast ein wenig schwermütig waren, erzähle ich euch heute mal mit einem Augenzwinkern, wie ich mich manchmal verhalte – und wie das wohl von außen aussehen muss. Soziale Inkompetenz, kein Bock oder einfach nur eine liebenswürdige Eigenheit? Wieso ich mich in den folgenden Situationen so komisch benehme, können wahrscheinlich nur Introverts nachvollziehen… Continue Reading

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Introvert’s Diary: About feeling too much.

Introvert's Diary: Ich fühle zu viel

Das erste Laub raschelt unter meinen Füßen, als ich die dunkle Straße entlang gehe. Es ist weit nach Mitternacht bei 25 Grad im Hamburger Spätsommer. Wenige hundert Meter vor meiner Wohnung ist mir nicht mehr unwohl in der Dunkelheit, ein bisschen finde ich es sogar schade, als ich die Tür aufschließe. Ich hätte noch Stunden laufen können. Denn meine Gedanken rennen. Der letzte Mojito für diesen Sommer und ein langes Gespräch mit alten Freunden haben das angeschubst, was mir schon seit heute Morgen immer wieder von hinten in die Hacken tritt. Ich wusste, dass es kommt. Continue Reading

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Introvert’s Diary: Warum ich mein Wissen verstecke

Ich habe da ein Problem. Es fängt mit etwas an, das eigentlich nicht schlecht ist: Dafür, dass ich noch nicht einmal 25 bin, habe ich schon recht viel erlebt, durfte länger lernen und studieren als der Durchschnitt, habe alle möglichen Praktika ausprobiert, bin neugierig, informiert über das Weltgeschehen und als introvertierter Mensch ohnehin ständig mit Nachdenken beschäftigt. Es gibt deshalb viele Sachen, die ich kann und weiß oder zu denen ich eine Meinung habe. Es macht mir Spaß, mich in neue Themen einzugraben, meinen Horizont zu erweitern, mich zu entwickeln. Würde ich vor anderen nicht ständig so tun, als hätte ich keine Ahnung. Und das mit voller Absicht. Warum stehe ich nicht zu meinem Wissen? Ist das „typisch introvertiert“, bin ich zusätzlich unsicher oder spinne ich einfach total? Continue Reading