Browsing Tag

Introvert’s Diary

Personal

Introvert’s Diary: About feeling too much.

Introvert's Diary: Ich fühle zu viel

Das erste Laub raschelt unter meinen Füßen, als ich die dunkle Straße entlang gehe. Es ist weit nach Mitternacht bei 25 Grad im Hamburger Spätsommer. Wenige hundert Meter vor meiner Wohnung ist mir nicht mehr unwohl in der Dunkelheit, ein bisschen finde ich es sogar schade, als ich die Tür aufschließe. Ich hätte noch Stunden laufen können. Denn meine Gedanken rennen. Der letzte Mojito für diesen Sommer und ein langes Gespräch mit alten Freunden haben das angeschubst, was mir schon seit heute Morgen immer wieder von hinten in die Hacken tritt. Ich wusste, dass es kommt. Continue Reading

Personal

Introvert’s Diary: Warum ich mein Wissen verstecke

Ich habe da ein Problem. Es fängt mit etwas an, das eigentlich nicht schlecht ist: Dafür, dass ich noch nicht einmal 25 bin, habe ich schon recht viel erlebt, durfte länger lernen und studieren als der Durchschnitt, habe alle möglichen Praktika ausprobiert, bin neugierig, informiert über das Weltgeschehen und als introvertierter Mensch ohnehin ständig mit Nachdenken beschäftigt. Es gibt deshalb viele Sachen, die ich kann und weiß oder zu denen ich eine Meinung habe. Es macht mir Spaß, mich in neue Themen einzugraben, meinen Horizont zu erweitern, mich zu entwickeln. Würde ich vor anderen nicht ständig so tun, als hätte ich keine Ahnung. Und das mit voller Absicht. Warum stehe ich nicht zu meinem Wissen? Ist das „typisch introvertiert“, bin ich zusätzlich unsicher oder spinne ich einfach total? Continue Reading