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Sabine

Slow Fashion

2 Jahre Fair Fashion: Wie schwierig ist das eigentlich?

Fashion Revolution Week

Vor zwei Jahren habe ich mich entschieden, nie wieder Fast Fashion zu kaufen. Es war eine emotionale Entscheidung, die ich seither nicht bereut habe. Im Gegenteil: Kleidung nachhaltig zu konsumieren, ist eine Herzensangelegenheit, die für mich schnell selbstverständlich wurde und immernoch ist. Und trotzdem – nicht immer einfach. Wie hat sich mein Denken verändert? Und, noch viel wichtiger: Das in meinem Umfeld? weiterlesen

Personal

Über den März und die Freiheit des Gehens

Stadt zu Fuß

Noch 45 Minuten. Wir gehen vom Karoviertel aus los, lieber so, als auf die Bahn zu warten und dann noch auf eine. Wie leicht es manchmal ist, mit jemandem zu reden, den man bisher kaum kennt. Wir umarmen uns flüchtig zum Abschied, ich setze die Kopfhörer ins Ohr und tappe zwei Mal auf den Button mit der Schleife. Noch 30 Minuten. Ich habe einen Song im Ohr. Die Luft in dieser Nacht kühlt mir den Kopf, ist genau richtig, und ich voll da. weiterlesen

Minimalism

Minimalismus: Eine nie endende Reise?

Minimalismus finales Ziel

In meinen Entwürfen wartet ein Artikel mit dem Titel “Was bleibt, wenn alles ausgemistet ist”. Es ist einer dieser Artikel, die ich bewusst liegen lasse, zu denen immer wieder mal ein paar Stichpunkte notiere, die ich überdenke und doch – noch – nicht fertig schreibe. Weil ich nicht weiß, wie endgültig meine Perspektive ist. Kann sie das überhaupt sein? Gibt es dieses eine Minimalismus Ziel, das man erreichen und halten kann? weiterlesen

Personal

Über den Februar: London verlassen, Berlin verzeihen

London vs Berlin

Manche Dinge wachsen, wenn man nicht hinsieht. Mein Alltag scheint sie zu verschlucken: diese kleinen Momente, in denen ich spüre, dass sich etwas verändert hat. Die Nacht, in der ich zum ersten Mal träume, dass einer neuen Person in meinem Leben etwas Schlechtes passiert; die Erleichterung beim Aufwachen. Die Landung in einer Stadt, die sich nach vier Jahren ganz anders anfühlt. Und plötzlich die Erkenntnis, dass die Beziehung zu Orten sich genauso verändert wie die Beziehung zu Menschen… weiterlesen

Creative

Bücher 2018 | #01: Große Ideen, große Liebe und digitale Zukunft

Buchhandlungen. Schon immer ein magischer Ort für mich, vielleicht sogar noch mehr als Bibliotheken, die in der Realität halbwegs wenig mit der romantischen Vorstellung von altehrwürdigen Gebäuden im Hogwarts-Look zu tun haben. Buchhandlungen riechen gut, sie beherbergen ganze Welten und so wie andere den Kollektionswechsel auf der High Street feiern, feiere ich neue Bücher. weiterlesen

Hamburg Personal

Begegnungen im kalten Hamburg

Hamburg im Winter

Es ist eine seltsame Mischung aus eisiger Kälte, Schnee und der ersten Sonne des Jahres, die Hamburg in der ersten Februarhälfte prägt. Es ist wie ein kleiner April im Winter, der sowohl „endlich schön“ als auch „bah, schon wieder“ dabei hat. Und ich habe das Gefühl, dass das mit den Leuten – und mit mir – etwas macht. Gut, schlecht, einfach nur anders als sonst? Drei Begegnungen der letzten Woche… weiterlesen